Was bedeutet eigentlich „enkeltaugliche Landwirtschaft“? - Schweisfurth Stiftung Fair zu Mensch und Tier
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Was bedeutet eigentlich „enkeltaugliche Landwirtschaft“?

Prof. Franz-Theo Gottwald erläutert im aktuellen Messemagazin zu den Bio-Regionalmessen die Hintergründe der Kampagne „Ackergifte? Nein Danke!“. Im ausführlichen Interview geht er auf das Konzept der enkeltauglichen Landwirtschaft ein: „Enkeltauglich muss nicht zwangsläufig exakt dem entsprechen, was heute als EU Bio oder Verbands-Bio festgezurrt ist. Es sind durchaus weitere Formen denkbar, beispielsweise Permakultur oder indigene Formen der Bewirtschaftung, wie es sie in kleinbäuerlichen Landwirtschaften auf anderen Kontinenten gibt.“ Sowohl ökologische als auch konventionelle Landwirte seien dazu aufgerufen, den Blick über den Tellerrand zu wagen und in einem sachorientierten Dialog eine zukunftsfähigen Landwirtschaft zu erarbeiten.

Der Umgang mit Böden, Pflanzen und Tieren aus ethischer Perspektive, die Mechanismen der Saatgut-Unternehmen und die Auswirkung neuer Technologien (Stichwort: Digitalisierung) auf die Landwirtschaft werden im Interview ebenfalls thematisiert.

Ist eine Koexistenz von konventioneller und Bio-Landwirtschaft möglich? Welche Herausforderungen bringt die rapide Entwicklung der Bioökonomie mit sich? Welche Rolle spielt der Verbraucher bei der Transformation der Landwirtschaft? Antworten auf diese, und weitere Fragen, lesen Sie hier:

 

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