Zum Tode von Karl Ludwig Schweisfurth

Der Unternehmer und Metzgermeister gründete 1985 die Schweisfurth Stiftung mit dem Auftrag, Antworten auf die ökologische Krise der Gesellschaft, insbesondere der Land- und Lebensmittelwirtschaft, zu finden und zu erproben.

Mit der Entwicklung des Leitbilds für eine ökologische Agrarkultur prägte die Stiftung unter seiner Inspiration und Führung als Kuratoriumsvorsitzender bis 2010 mehr als 1500 Projekte. Aus ihnen sind wertvolle Lösungen für die Herausforderungen ganzheitlicher Entwicklungen „vom Acker auf den Teller“ hervorgegangen.

Zu seinem großen Vermächtnis gehört vor allem die Bewusstmachung der Bedeutung der Mensch-Tierbeziehung und das Wohl der Tiere in der Landwirtschaft.

Seine Weitsicht und seine Entschlossenheit, den Wert der Lebens-Mittel als Mittel zum Leben anzuerkennen, werden uns in der Stiftungsarbeit weiter leiten.

In tiefer Dankbarkeit

Für das Kuratorium

Anne Schweisfurth,
Kuratoriumsvorsitzende

 

Für die Mitarbeitenden

Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Vorstandsvorsitzender
Dr. Niels Kohlschütter, Vorstand

Formular Termine

"Erfolgs-Workshop Chiemgau" am 7. April 2019, Aschau im Chiemgau

Diese Anschlussveranstaltung der "Mitmach-Konferenz Chiemgau" wird organisiert durch das Nachhaltigkeitsforum Chiemgau.
Weitere Informationen und Anmeldung unter diesem Link

Anmeldung zum Praxis-Dialog Kuhgebundene Kälberaufzucht am 8. April 2019

Der Praxis-Dialog kuhgebundene Kälberaufzucht bietet Ihnen die Möglichkeit sich mit AkteurInnen aus Praxis und Wissenschaft rund um das Thema kuhgebundene Kälberaufzucht in der Milchviehhaltung auszutauschen. Es erwartet Sie ein umfangreiches Programm mit spannenden Beiträgen, interessanten Diskussionen und der Möglichkeit sich zu vernetzen. Hier können Sie sich verbindlich für die Veranstaltung anmelden. Bitte beachten Sie, dass für die Teilnahme inklusive Verpflegung eine Gebühr von 20€ anfällt. Wir bitten Sie diesen Betrag am Veranstaltungstag in bar mitzubringen. Bitte beachten Sie: Die Anmeldefrist wurde bis zum 03. April 2019 verlängert!

Kontaktdaten:

Anrede


JaNein

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Mit Ihrer Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich hiermit einverstanden. Zur Datenschutzerklärung der Schweißfurth Stiftung.

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Foto-, Film und Tonaufnahmen von Gästen und Mitwirkenden der Veranstaltung können für die Zwecke der Schweisfurth Stiftung verwendet werden. Mit Ihrer Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich hiermit einverstanden.

Sie bekommen keine automatische Bestätigungs-E-Mail. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und den gemeinsamen Dialog.

Anmeldung – Vorlage

Kontaktdaten:

Es gibt vier Möglichkeiten, um bei der Mitmach-Konferenz dabei zu sein. Bitte wählen Sie die für Sie passende Variante aus (eine ausführliche Beschreibung ist am Ende der Anmeldung zu finden).

TeilnehmerInArbeitstischInfostand beim „Markt der Möglichkeiten“HelferIn dabei

Bitte beschreiben Sie kurz Ihr Thema / Projekt und ggf. eine aktuelle Fragestellung, wenn Sie einen Arbeitstisch oder Infostand gestalten.
Gerne können Sie hier auch bereits Ihre Interessen angeben, wenn Sie als Helfer dabei sind.

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Sie bekommen keine automatische Bestätigungs-E-Mail. Im Falle von Rückfragen nehmen wir individuell Kontakt mit Ihnen auf. Über aktuelle Entwicklungen (z.B. Versand des Programms) halten wir Sie per E-Mail auf dem Laufenden.

Für die Teilnahme entstehen Ihnen keine Kosten. Es gibt ein Mittagessen auf Selbstzahlbasis. Es wird neben dem normalen Gastronomiebetrieb unter anderem auch ein regionales, vegetarisches Gericht geben, das durch die Akteure mitgestaltet wird.

 

1. Ich möchte einen Arbeitstisch einreichen. (Bitte beschreiben Sie kurz ihr Thema / Projekt und ihre Fragestellung / aktuelle Herausforderung. Was ist ihr thematischer Bezug zur Mitmach-Konferenz? Wann ist die Veranstaltung für Sie erfolgreich? Wir nehmen im Vorfeld Kontakt mit Ihnen auf):

2. Ich möchte einen Infostand beim „Markt der Herausforderungen und Möglichkeiten“ gestalten. (Bitte beschreiben Sie kurz ihr Thema / Projekt und ihre Fragestellung / aktuelle Herausforderung. Was ist ihr thematischer Bezug zur Mitmach-Konferenz? Wir nehmen im Vorfeld Kontakt mit Ihnen auf):

3. Ich möchte vor oder bei der Veranstaltung helfen. (Wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf):

Ich habe Interesse bei der weiteren Mitgestaltung / Mitorganisation der Veranstaltung zu helfen (Organisations-Team: Nächster Stammtisch am 10.09.2018)Ich möchte mich am Tag der Veranstaltung ehrenamtlich engagieren und einige Aufgaben übernehmen.Ich möchte als Partner, Förderer oder Sponsor der Veranstaltung auftreten.Ich kann am Veranstaltungstag fotografieren.Ich kann am Veranstaltungstag filmen.

4. Ich nehme an der Mitmach-Konferenz teil.

Hiermit melde ich mich zur Mitmach-Konferenz am 18.11.2018 an. Bitte halten Sie mich auf dem Laufenden.



Ausführliche Beschreibung zu den vier Anmelde-Möglichkeiten:

1. Werden Sie Arbeitstisch-LeiterIn
Sie haben ein Projekt, eine Fragestellung oder eine Herausforderung, welches in Bezug zum Konferenz-Thema steht? Dann reichen Sie unten in diesem Formular Ihre Idee für einen Arbeitstisch bis zum 01.10.2018 ein. In zwei 45-minütigen Tisch-Durchgängen präsentieren Sie in einer Kleingruppe Ihr Thema, kommen mit Interessierten in Kontakt und erarbeiten in der Gruppe praktische, konkrete nächste Schritte. Wir helfen Ihnen im Vorfeld bei der Konzeption und Methodik.

2. Gestalten Sie einen Infostand beim „Markt der Herausforderungen und Möglichkeiten“
Sie haben ein Projekt, einen Verein oder ein Unternehmen, dass sich für eine nachhaltige Gestaltung der Region Chiemgau engagiert? Dann bewerben Sie sich bis zum 01.10.2018 über dieses Formular. An den Ständen besteht die Möglichkeit für Austausch und Information. Sie bekommen bis zum 05.11.2018 eine Rückmeldung, ob Sie dabei seien können.

3. Werden Sie HelferIn im Vorfeld oder am Veranstaltungstag
Die Mitmach-Konferenz wird ehrenamtlich getragen. Von der Dekoration bis zur Organisation eines regionalen Mittagessen. Auch der Veranstaltungstag benötigt viele fleißige Hände. Unterstützung beim Aufbau, Einlass oder Fotografieren und Filmen. Geben Sie hier im Anmelde-Formular an, wie Sie die Veranstaltung unterstützen möchten.

4. Seien Sie TeilnehmerIn der Mitmach-Konferenz
Sie haben Interesse an der Mitmach-Konferenz als TeilnehmerIn dabei zu sein. Bitte kreuzen Sie unten an, dass wir Sie auf dem Laufenden halten. Diese Interessensbekundung ist keine verbindliche Anmeldung zur Mitmach-Konferenz. Die Anmeldung wird Ende September freigeschaltet und Sie per E-Mail darüber informiert.



Kontaktdaten:

Anrede

Hiermit abboniere ich den Newsletter der Schweisfurth Stiftung. Es gilt die Datenschutzerklärung der Schweisfurth Stiftung (https://schweisfurth-stiftung.de/datenschutzerklaerung)

Foto-, Film und Tonaufnahmen von Gästen und Mitwirkenden der Veranstaltung können für die Zwecke der Schweisfurth Stiftung verwendet werden. Mit Ihrer Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich hiermit einverstanden.

Sie bekommen keine automatische Bestätigungs-E-Mail. Im Falle von Rückfragen nehmen wir individuell Kontakt mit Ihnen auf. Über aktuelle Entwicklungen halten wir Sie inhaltlich per E-Mail auf dem Laufenden.

Datenschutzerklärung (lesen):

Ihre Kontaktdaten werden ausschließlich für Zwecke der Veranstaltungsdurchführung mit diesem Formular elektronisch verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben.
Mit Ihrer Anmeldung und Teilnahme erklären Sie sich hiermit einverstanden.

Hiermit bestätige ich die Datenschutzerklärung der Schweisfurth Stiftung gelesen zu haben.

Meine Daten werden nur für Datenverarbeitungszwecke für die Veranstaltung auf dem Server gespeichert und nach Veranstaltungsende spätestens zum 31.10.2018 gelöscht.

Dorothee Schweisfurth – ein Nachruf

Am 8.12.2017 starb die Co-Initiatorin der Schweisfurth Stiftung Dorothee Schweisfurth. Im Frühjahr 1985 hörte ich das erste Mal von ihr. Mein Partner in der Unternehmensberatung Schirmer, Norbert Schirmer, beschrieb sie als eine überaus kreative, kluge und lebenslustige Frau. Er führte aus, dass sie ihren Mann, Karl Ludwig Schweisfurth, einen der großen deutschen Fleischwarenunternehmer, dabei begleite, einen Umstieg zu wagen: aus der konventionellen Industriedenke in ein Neuland des Wirtschaftens, wo es ökologisch, handwerklich, in geschlossenen Wirtschaftskreisläufen zugehen sollte. Ein neuer Wirtschaftsstil sollte unternehmerisch erkundet werden, der im besseren Einklang mit der Natur sei. Ein Versuch sollte gewagt werden, bei dem Landwirtschaft, Verarbeitung von Lebensmitteln und Vermarktung wieder einen regionalen Zuschnitt bekommen sollten – und zwar in einer Größe, die musterbildend sein könne. Arbeit und Technik, Bauen und Wohnen, Gesundheit und Verantwortung den nachfolgenden Generationen gegenüber sollten in eine neue Harmonie gebracht werden. Eine Vision!

Es klang nach etwas Großem und Langweitreichenden. Unsere Unternehmensberatung, die auf cultural change spezialisiert war, wurde gebeten, das Ehepaar Schweisfurth bei der Umsetzung zu begleiten. So entstand, in teils mühevollem Ringen, ein Konzept für ein Praxismodell und eine Stiftung, die als Think Tank all das erarbeiten sollte, was für die konkrete Umsetzung und Etablierung einer systemaren Alternative für die Lebensmittelwirtschaft damals unbekannt war.

Dorothee brachte ihr großes Netzwerk an Vordenkern ein: Frederic Vester, Hans Peter Dürr, Albrecht Graf Matuschka, um nur einige Namen zu nennen. Sie brachte auch ihre Freunde aus Industrie und Marktforschung ein, wo sie selber ausgeprägte Expertise besaß. So stießen John Hormann aus dem IBM Top Management und Horst Nowak von Sinus dazu.

Anfang 1986, die Stiftung war gegründet, lernte ich sie dann persönlich kennen. Sie hatte ein großzügiges Dachgartenbüro in München eingerichtet, wo eine kleine Gruppe von kulturell kreativen Menschen anfangen durfte, an der Verwirklichung der Schweisfurthschen Vision mitzuwirken. Die Schönheit der Einrichtung war beeindruckend. Ihr einnehmendes Wesen, ihr Gespür für Menschen, ihre Liebe zum Detail schufen eine Arbeitsatmosphäre, in der schnell die ersten Projekte entstanden: die Förderung einer Kartoffelkäfersammelmaschine, die Unterstützung ernährungsökologischer Konzepte nach Prof. Leitzmann, die Bauökologie nach Prof. Schneider – das waren die Anfänge.

Als stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende wirkte sie an der Seite des Vorsitzenden Karl Ludwig Schweisfurth bis 2001. In diesen Jahren habe ich als Vorstand mich immer auf ihre Urteilssicherheit verlassen können. Sei es bei zu fördernden Personen aus Wissenschaft und Bildung, sei es bei Institutionen, mit denen die Stiftung zusammenarbeiten durfte, sei es bei Projektideen, die operativ weiterentwickelt wurden – Dorothee wusste mit hoher Genauigkeit, was für die Stiftung gut war. Sie hatte einen ausgeprägten Instinkt und ein klares Unterscheidungsvermögen, so dass sie wesentlich dazu beitrug, dass unsere Projekte gelingen konnten.

Nach dem Bezug des Südlichen Schlossrondell 1 in München Nymphenburg als neuer Wirkungsstätte 1991 verantwortetet sie die Vortragsveranstaltungen mit. Sie war mir eine konstruktive Gesprächspartnerin bei der Auswahl von Themen, der Bildung von Themenreihen und der Anbindung von Fort- und Weiterbildungen, besonders im Gesundheitsbereich. So waren Organisationen der Naturheilkunde, der ganzheitlichen Zahnmedizin aber auch des stillen Qui Gong inspirierende Kooperationspartner. Alle Besucher waren fasziniert von der Kraft dieses Ortes, den Dorothee mit ihrem Sinn für ästhetische Stimmigkeit erzeugt hatte.

Ihre besondere Aufmerksamkeit erhielt das von Prof. Busch-Lüthi ins Leben gerufene Netzwerk „Vorsorgendes Wirtschaften“. Dorothee wirkte in diesem Netzwerk mit ihrem volkswirtschaftlichen Hintergrund aktiv mit. Sie hatte erkannt, dass ein Umsteuern industrieller Wirtschaftsformen in Richtung Nachhaltigkeit nur gelingen wird, wenn der Leitgedanke derVorsorge alles andere bestimmt.

Besonders dankbar sind Projektpartner und StiftungsmitarbeitertInnen immer dafür gewesen, dass sie mit ihrer so ausgeprägten Gastfreundschaft und ihrer Herzlichkeit ein Klima der Nähe und Verbundenheit, der Wertschätzung und Anerkennung geschaffen hat.
Wir werden diese herausragende Stifterinnenpersönlichkeit immer in ehrendem Angedenken bewahren. Danke Dorothee!

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